Die rheinland-pfälzischen Straßen werden voraussichtlich von einem erhöhten Verkehrsaufkommen betroffen sein, da die Auswirkungen des bevorstehenden Bahnstreiks zu spüren sind. Der ADAC Mittelrhein warnt vor der Gefahr eines starken Verkehrsaufkommens auf den Zubringerautobahnen und Einfahrtsstraßen zu Ballungsräumen wie Koblenz, Mainz und Trier. Herbert Fuss vom ADAC rät daher: "Vermeiden Sie, wenn möglich, die Stoßzeiten und starten Sie wahlweise eine halbe Stunde früher oder später." Zudem sollten Termine verschoben und die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, genutzt werden.
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn angekündigt, ab Mittwoch, 2.00 Uhr, für fast sechs Tage zu streiken und damit weite Teile des Personenverkehrs auf der Schiene lahmzulegen.
Die Folgen dieses Ausstands werden voraussichtlich auch auf den Straßen deutlich spürbar sein. Reisende, die sonst auf die Bahn angewiesen sind, werden ihre Fahrzeuge nutzen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dies könnte zu erheblichen Verzögerungen und Staus führen, insbesondere auf den Straßen, die in die Ballungsräume führen.
Der ADAC Mittelrhein warnt vor der möglichen Gefahr eines chaotischen Verkehrs in Rheinland-Pfalz und appelliert an die Verkehrsteilnehmer, Vorsicht und Geduld walten zu lassen. Das Verlassen der gewohnten Stoßzeiten und das Anpassen der Reisezeiten um eine halbe Stunde könnten dazu beitragen, Staus zu vermeiden oder zumindest zu minimieren.
Derzeit ist unklar, wie lange der angekündigte Streik andauern wird. Reisende sollten sich regelmäßig über die aktuelle Verkehrslage informieren und gegebenenfalls ihre Pläne anpassen.