US-Staatsanleihen eröffneten den Donnerstagshandel mit Verlusten. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen, bekannt als T-Note-Future, sank zum Handelsstart um 0,34 Prozent und notierte bei 110,42 Punkten. Dies führte zu einem Anstieg der Rendite für zehnjährige Staatspapiere auf 4,27 Prozent.
Die als sicher geltenden US-Staatspapiere wurden durch die optimistische Stimmung an den Aktienmärkten belastet. Die Marktstimmung wurde befeuert durch eine Zinssenkung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und die Aussicht auf eine baldige Lockerung der Geldpolitik durch die Bank of England. Wann die US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) eine erste Zinssenkung vornehmen könnte, bleibt jedoch unklar. Generell begünstigen sinkende Zinsen riskantere Anlagen wie Aktien.
Die aktuellen US-Konjunkturdaten zeigten zum Handelsbeginn ein gemischtes Bild. Während die Zahlen vom Immobilienmarkt enttäuschten, gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zurück. Ein angespannter Arbeitsmarkt spricht grundsätzlich gegen eine lockerere Geldpolitik, da in einem solchen Umfeld die Löhne tendenziell eher steigen. Dies wiederum könnte die Inflation anheizen.