Jedes Quartal müssen institutionelle Geldverwalter mit einem Volumen von mindestens 100 Millionen US-Dollar im Markt ein Formular 13F bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichen. Diese Einreichungen gewähren einen Einblick in die Aktien, die Hedgefonds-Manager im vergangenen Quartal gekauft oder verkauft haben und zeigen, welche Unternehmen bei den Experten der Wall Street derzeit hoch im Kurs stehen.
Ein herausragendes Beispiel ist Ken Griffin, der milliardenschwere CEO von Citadel Advisors. Er gilt als einer der erfolgreichsten Geldverwalter und hat im dritten Quartal seine Position im Vanguard S&P 500 ETF (NYSEMKT: VOO) um beeindruckende 277 % erhöht, indem er 398.000 Anteile erwarb. Es zeigt sich, dass auch die klügsten Investoren der Wall Street auf den S&P 500 setzen.
Citadel Advisors managt Vermögenswerte von über 95 Milliarden US-Dollar, verteilt auf mehr als 5.700 Positionen. Während die Investition in den S&P 500 ETF nur einen kleinen Teil des Gesamtportfolios ausmacht, verdeutlicht sie eine kluge Strategie: Absicherung durch breitere Marktexponierung, um die Schwankungsanfälligkeit und Spekulationsrisiken einzelner Aktien zu reduzieren.
Der Vanguard S&P 500 ETF beeindruckt durch seine Struktur: Er ist nach Marktkapitalisierung gewichtet, womit Schwergewichte wie Apple, Microsoft, Nvidia oder Eli Lilly größeren Einfluss auf die Wertentwicklung haben. Diese Unternehmen sind wachstumsorientiert, während das ETF-Portfolio insgesamt für breite Diversifikation über verschiedene Branchen sorgt.
Ein Blick auf die langfristige Performance des ETFs verdeutlicht die solide Wertentwicklung im Vergleich zu anderen führenden S&P 500-Indizes.