Die Stimmung unter den Anlegern von Kion ist angespannt: Die Aktien des Gabelstapler-Herstellers verzeichnen nach einem ernüchternden Auftragseingang im ersten Quartal spürbare Einbußen. Im frühen Handel auf der Plattform Tradegate verlor das Wertpapier des Unternehmens rund 8 Prozent und sackte auf 43,61 Euro. Mit diesem Abwärtstrend scheint die Aktie ihre Hochphase, gekennzeichnet durch ein Zweijahreshoch im März, überschritten zu haben und nähert sich augenscheinlich der wichtigen 100-Tage-Linie. Auch die Aktien des Branchenkollegen Jungheinrich zeigten sich beeinflusst und tendierten schwächer.
Der Branchenexperte der Baader Bank, Peter Rothenaicher, bemühte sich indes um eine Beschwichtigung der aufgebrachten Marktstimmung. In einer ersten Stellungnahme betonte er die ungebrochene Stärke der Profitabilität im Bereich der industriellen Trucks und Dienstleistungen (ITS). Trotz des schwachen Auftragseingangs sei er überzeugt, dass die unverändert anvisierten Jahresziele des Unternehmens nach wie vor realistisch und erreichbar seien.