In einem bemerkenswerten Schritt zur Diversifizierung ihrer Rohstoffquellen haben die Energiegiganten Valero Energy und Chevron mit dem Kauf von Öl begonnen, das durch das kürzlich erweiterte Trans-Mountain-Pipelinesystem in Kanada transportiert wird. Dies deutet darauf hin, dass die amerikanische Westküste ein bedeutender Absatzmarkt für Ölsand-Rohöl werden könnte.
Insider berichten, dass für die Raffinerien in Kalifornien speziell das als Cold Lake bekannte schwere Rohöl erworben wird. Dieses soll schon im Juni in Aframax-Tankern am Westridge-Terminal in der Nähe von Vancouver verladen werden. Die Perspektive des verstärkten Zulaufs aus den Ölsanden dürfte die Rohstoffversorgung auf dem Markt an der Westküste nachhaltig prägen. Es wird jedoch darauf verwiesen, dass die genauen Details der Transaktionen von den beteiligten Unternehmen nicht offengelegt wurden, da die Informanten um Anonymität baten.
Sowohl Chevron als auch Valero waren für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar und haben auf Anfragen per E-Mail bislang nicht reagiert.