Die Aktien des Salz- und Düngerproduzenten K+S erlitten am Montag einen starken Rückgang, nachdem die Bank of America (Bofa) einen negativen Analystenkommentar veröffentlichte. Die Wertpapiere büßten 6,4 Prozent ein und notierten am Ende des Handelstags bei 11,72 Euro. Damit zählten sie zu den größten Verlierern im MDax und durchbrachen erstmals seit fast drei Jahren die 12-Euro-Marke. Im Tagesverlauf erreichten sie ein Tief, das zuletzt im August 2021 verzeichnet wurde, mit einem Verlust von fast neun Prozent.
Seit Jahresbeginn hat der Kurs von K+S nun um gut 18 Prozent nachgegeben, während der Index der mittelgroßen deutschen Unternehmen im gleichen Zeitraum lediglich um 5,4 Prozent fiel. Die Aussichten für K+S bleiben düster, da sich die Aktien weiter von der 21-Tage-Durchschnittslinie entfernen, einem beliebten Indikator für den kurzfristigen Trend.
Die Bank of America hat ihre Kaufempfehlung für K+S gestrichen und bewertet die Aktien nun mit "Underperform". Analyst Alexander Jones senkte zugleich das Kursziel drastisch von 18 auf 10 Euro. Er geht davon aus, dass die lahme Dynamik der Düngerpreise die Barmittelgenerierung von K+S langfristig beeinträchtigen wird. Angesichts hoher Kosten und Investitionen könnte auch die historisch günstige Bewertung die Aktie nicht retten.