Das renommierte Analysehaus Jefferies hat sich im Rahmen einer aktuellen Studie zum Reifenmarkt geäußert. Unter neuer analytischer Führung hat das Haus das französische Unternehmen Michelin mit einer "Underperform"-Bewertung versehen und einem angepeilten Aktienkurs von 30 Euro. Laut Analyst Michael Aspinall könnte der Reifenmarkt durch den wachsenden Trend zu breiteren Reifen und zunehmender technologischer Anforderungen Auftrieb erhalten, was zusätzlich durch das Wachstum der Elektromobilität verstärkt würde.
Trotz des positiven Ausblicks für die Branche insgesamt favorisiert Jefferies jedoch den italienischen Hersteller Pirelli, der im Vergleich zu seinen Wettbewerbern besonders positiv hervorgehoben wird. Auf Platz zwei folgt der deutsche Reifenhersteller Continental, der beim Vergleich der Aktienbewertungen mit einem markanten Bewertungsabschlag gegenüber Michelin aufwarten kann – ein Abschlag, der sich laut Jefferies auf das größte Niveau seit Jahren beläuft.
Die unterschiedliche Bewertung von Michelin im Vergleich zu seinen Konkurrenten spiegelt eine kritische Betrachtung der Marktchancen und strategischen Positionen wider. Die Analyse von Jefferies deutet darauf hin, dass es im Kampf um die Marktführerschaft im Reifenmarkt klare Präferenzen gibt, die Anleger und Investoren nicht außer Acht lassen sollten.