Einen beachtlichen Erfolg verzeichnet die italienische Großbank Intesa Sanpaolo mit einem Gewinnzuwachs von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit einem Reingewinn von 2,3 Milliarden Euro im ersten Quartal setzt das Institut seine erfolgreiche Serie fort und übertrifft die Prognosen der Analysten. Carlos Messina, der Chef der Bank, zeigt sich zuversichtlich und prognostiziert auch für die kommenden Jahre 2024 und 2025 einen Gewinn jenseits der 8 Milliarden Euro-Marke. An der Börse sorgten diese Meldungen zunächst für eine verhaltene Reaktion. Die Aktien von Intesa Sanpaolo erlebten in Mailand einen zwischenzeitlichen Kursrückgang von über zwei Prozent, erholten sich jedoch und verzeichneten später am Tage nur ein leichtes Minus von 0,4 Prozent, fielen also auf 3,56 Euro je Anteilsschein. Trotz der kurzfristigen Fluktuation bleibt das Investoreninteresse an der Bank hoch, reflektiert durch eine Wertsteigerung von mehr als einem Drittel seit Jahresbeginn und einem Kursplus von rund 50 Prozent im Laufe des letzten Jahres. Der Zinsüberschuss der Bank, also die Einnahmen abzüglich der Zinsausgaben, belief sich auf erstaunliche 3,9 Milliarden Euro – ein Anstieg von über 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt stiegen die Erträge der Bank um elf Prozent auf 6,7 Milliarden Euro. Trotz der Tatsache, dass Intesa Sanpaolo mehr Rückstellungen für eventuelle Kreditausfälle bilden musste – konkret 236 Millionen Euro, was einem Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum entspricht – schmälerte dies nur geringfügig den Zuwachs des Gewinns.
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Intesa Sanpaolos Zinsglück: Robuster Jahresauftakt trotz volatiler Marktreaktionen