Hamborner Reit, der Gewerbeimmobilien-Experte, konnte im ersten Quartal einen leichten Anstieg bei den Mieteinnahmen verbuchen, was zu einem Plus bei dem in der Immobilienbranche als Maßstab geltenden operativen Ergebnis, den Funds from Operations (FFO), führte. Die Gesellschaft, die im SDax gelistet ist, verzeichnete einen Zuwachs um 2,6 Prozent auf 14 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und hält an ihrer Prognose für das Jahr 2024 fest. Diese positiven Entwicklungen wurden von den Anlegern am Dienstagmorgen begrüßt, sodass die Aktien um rund 1,8 Prozent auf 6,95 Euro anstiegen und ihre Erholung nach den Verlusten seit Anfang April fortsetzten. Analyst Andre Remke von der Baader Bank kommentierte, dass die vorgelegten Resultate von Hamborner Reit als gut zu bewerten seien und das Unternehmen durchaus attraktive Dividenden verspreche – zumal auf der anstehenden Hauptversammlung eine Dividende von 0,48 Euro je Aktie zur Debatte steht. Philipp Kaiser von Warburg Research sieht in den aktuellen Quartalsergebnissen einen soliden Start in das Jahr, gibt jedoch zu Bedenken, dass eine signifikante Wachstumsbeschleunigung durch den relativ hohen Loan-to-Value (LTV) und den zurückhaltenden Transaktionsmarkt limitiert sein könnte. Im spezifischen Zahlenwerk konnte Hamborner Reit im ersten Quartal durch vertraglich festgelegte Mietanpassungen aufgrund des Inflationsgeschehens eine Steigerung der Einnahmen aus Mieten und Pachten um 3,1 Prozent auf insgesamt 23,4 Millionen Euro erwirken. Dabei resultierte letztlich ein Nettogewinn von 4,7 Millionen Euro, ein leichter Anstieg gegenüber den 4,5 Millionen Euro des Vorjahres. Für das Gesamtjahr strebt das Unternehmen, welches primär in Büro- und Einzelhandelsimmobilien investiert ist, ein operatives Ergebnis zwischen 49 und 50,5 Millionen Euro an. Trotz der vorsichtigen Prognose dürfte jedoch der Miet- und Pachterlös im Vergleich zu 2023 zunehmen und sich zwischen 91,0 und 92,5 Millionen Euro einpendeln.
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Immobilienmarkt zeigt Stärke: Hamborner Reit mit Gewinnanstieg im ersten Quartal