23. August, 2026

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Huthi-Rebellen im Jemen: UN-Sicherheitsrat fordert Ende der Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer

Huthi-Rebellen im Jemen: UN-Sicherheitsrat fordert Ende der Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer

Die Huthi-Rebellen im Jemen geraten erneut ins Visier des UN-Sicherheitsrates. Mit einer verabschiedeten Resolution wurde ein Ende der Angriffe der vom Iran unterstützten Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer gefordert. Die Resolution verurteilt die Angriffe auf das Schärfste und fordert ihre 'sofortige Einstellung'. Elf Länder stimmten für diese Entscheidung, während Russland, China, Algerien und Mosambik sich enthielten.

Ursprünglich sollte die Abstimmung bereits einige Stunden früher stattfinden, doch Russland brachte noch Ergänzungswünsche ein, die schlussendlich alle abgelehnt wurden. Obwohl die Resolution rechtlich nicht bindend ist, ist sie dennoch ein starkes Zeichen zugunsten der Sicherheit auf den internationalen Handelsrouten.

Die Angriffe der Huthis kommen seit dem Ausbruch des Gaza-Krieges zwischen Israel und der islamistischen Hamas immer wieder vor. Dabei werden Schiffe mit angeblicher israelischer Verbindung im Roten Meer attackiert. Einzig Frachtschiffen, die Hilfsgüter für den Gazastreifen transportieren, wird die Durchfahrt gewährt. Aufgrund dieser unsicheren Lage meiden große Reedereien vermehrt die Route durch das Rote Meer und den Suezkanal.

Das Rote Meer spielt eine zentrale Rolle im globalen Handel, da etwa zehn Prozent des weltweiten Handels über diese Wasserstraße abgewickelt werden. Der Suezkanal verbindet das Mittelmeer mit dem Roten Meer und bietet somit die kürzeste Verbindung zwischen Asien und Europa per Schiff. Eine Alternative bietet die Route um das südafrikanische Kap der Guten Hoffnung, jedoch verlängert diese die Transportdauer um einige Tage.

Die internationale Gemeinschaft hofft nun, dass die Forderungen des UN-Sicherheitsrates von den Huthi-Rebellen beachtet werden und damit für mehr Sicherheit auf den Handelsrouten im Roten Meer gesorgt wird. Die genannten Aktiennamen in diesem Zusammenhang sind als Beispiel zu verstehen und es handelt sich um Reedereien, die die Route durch das Rote Meer nutzen.