Collective Mining, ein Unternehmen im Bereich der Rohstoffexploration, sorgt aktuell für Aufsehen in der Bergbauwelt. In Kolumbien hat das in Toronto ansässige Unternehmen im Rahmen seines 40.000 Meter umfassenden Bohrprogramms für das laufende Jahr signifikante Mengen eines Goldäquivalents entdeckt. Besondere Beachtung findet ein Step-Out-Bohrloch, das eine Goldäquivalent-Mineralisierung von 1,10 Gramm pro Tonne über eine Länge von beeindruckenden 632,25 Metern aufweist. Diese Entdeckung im südlichen Bereich des Trap-Zielgebiets stellt den bisher besten Abschnitt des Projektes Guayabales dar.
Die Schnitte in zwei weiteren Löchern enthüllten ebenfalls vielversprechende Ergebnisse und vergrößerten zusätzlich das bislang bekannte mineralisierte Areal. Das Trap-Sprungloch durchteufte zwei wesentliche Abschnitte mit Gehalten von 2,73 respektive 2,41 Gramm pro Tonne Goldäquivalent auf einen Bereich von jeweils 51,50 und 46,35 Metern. Ein orthogonaler Winkel zur vorherrschenden Mineralisierungsrichtung wurde bewusst für die Bohrungen gewählt, was sich in den herausragenden Ergebnissen widerspiegelt.
In den übrigen Bohrlöchern wurden mehrere Mineralisierungszonen durchteuft, wobei sich die Werte jedoch als weniger durchgehend erwiesen und zum Teil durch schlechter mineralisierte Gesteinsabschnitte unterbrochen wurden. Das Bohrprogramm eröffnet laut Ari Sussman, Executive Chairman von Collective Mining, aufregende Perspektiven und zeigt, dass die Mineralisierung nach West-Nordwest verläuft und in diese Richtung vermutlich weitere bedeutende Vorkommen vorhanden sind.
Aufgrund der aufschlussreichen Kerninterpretationen plant das Unternehmen eine Fortsetzung der aggressiven Step-Out-Bohrungen – auch in erheblich südlicheren Regionen des aktuellen Bohrbereiches. Mit diesem Vorstoß ist die Hoffnung verbunden, weitere Teile des Porphyrsystems zu erschließen und die Gesamtausdehnung der mineralisierten Hülle noch weiter zu erhöhen.
Die aktuelle Entdeckung und die darauffolgenden Studien könnten die Vermutung stärken, dass es sich bei Trap um ein früheres Stadium eines weit größeren edelmetallreichen Porphyrsystems handelt. Der weitere Verlauf der Exploration dürfte mit Spannung verfolgt werden, da bereits ein fünftes Bohrgerät im Einsatz ist, um die vielversprechenden Gebiete Trap, Apollo, Olympus und Box zu erforschen.