Die Regierung Biden hat eine wegweisende Entscheidung getroffen, die Bioceres Crop Solutions näher an ihr Ziel bringt: den ersten gentechnisch veränderten Weizen auf den globalen Markt zu bringen. Das Unternehmen mit Sitz in Argentinien hat ein dürreresistentes Getreidemerkmal entwickelt, das nun von der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde als nicht regulierungsbedürftig eingestuft wurde.
Das US-Landwirtschaftsministerium kündigte an, dass Bioceres' HB4-Weizen, der ebenfalls eine Resistenz gegen Herbizide aufweist, wahrscheinlich keine erhöhte Bedrohung durch Pflanzenkrankheiten darstellt und 'sicher in den Vereinigten Staaten angebaut und gezüchtet werden kann'. Diese Beurteilung ebnet den Weg für eine mögliche kommerzielle Einführung des innovativen Weizens.
Diese Entwicklung stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Landwirtschaftstechnologie dar. Für Bioceres ist dies ein wichtiger Meilenstein, der Türen zu neuen Märkten öffnet und gleichzeitig die Diskussionen über die Rolle der Gentechnik in der Nahrungsmittelproduktion neu befeuert.