22. August, 2026

Märkte

Fernöstliche Börsen im Aufwind – Ausnahme China

Fernöstliche Börsen im Aufwind – Ausnahme China

Die führenden Aktienmärkte in Fernost haben am Dienstag größtenteils Zuwächse verzeichnet, wobei lediglich die chinesischen Handelsplätze mit Verlusten abschlossen.

Die Anstiege bei den US-Futures konnten die eher verhaltenen Impulse von der Wall Street während ihres Hauptgeschäfts ausgleichen. Angesichts der Schwäche im US-Technologiesektor kam es jedoch zu Umschichtungen von Technologieaktien in andere Branchen.

Japanische Aktien setzten ihren Aufwärtstrend fort. Die Marktanalysten der Deutschen Bank hoben hervor, dass die Erzeugerpreise im Mai weniger stark gestiegen sind als ursprünglich prognostiziert. Der maßgebliche Nikkei 225 kletterte um 0,95 Prozent und erreichte 39.173,15 Punkte. In Australien ging es ebenfalls nach oben, unterstützt durch steigende Kupferpreise, die der rohstofflastigen Börse zugutekamen. Der S&P/ASX 200 legte um 1,36 Prozent zu. Auch die Märkte in Indien und Südkorea schlossen im positiven Bereich.

Im Gegensatz dazu wiesen die chinesischen Aktienmärkte Verluste auf. Der CSI 300, der die 300 wichtigsten Aktien der Festlandbörsen Chinas umfasst, verlor ein Prozent und stand zuletzt bei 3440,65 Zählern. Der Hang-Seng-Index aus Hongkong sank um 0,31 Prozent auf 17.971,63 Punkte.