22. August, 2026

Märkte

Fernost-Märkte: Leichter Rückgang trotz Wochenplus

Fernost-Märkte: Leichter Rückgang trotz Wochenplus

Die bedeutendsten Aktienmärkte im Asien-Pazifik-Raum verzeichneten am Freitag größtenteils leichte Verluste und orientierten sich damit an den Vorgaben der Wall Street. Dabei blieben die Kursbewegungen in einem überschaubaren Rahmen. Auf Wochensicht konnten die Märkte der Region insgesamt dennoch ein moderates Plus erzielen.

In Japan blieben die Aktien vergleichsweise stabil. Neue Wirtschaftsdaten zeichneten ein gemischtes Bild. Zwar beschleunigte sich die Inflation im Mai wieder leicht, blieb jedoch unter den Erwartungen. Ohne die volatilen Preise für Energie und Nahrungsmittel nahm die Inflationsdynamik im Vergleich zum Vormonat sogar ab, wie Experten der Deutschen Bank analysierten. Die von der Jibun Bank veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes gaben ebenfalls nach. Insbesondere der Index für den Dienstleistungssektor fiel erstmals seit rund zwei Jahren unter die kritische Marke von 50 Punkten, was auf abnehmende wirtschaftliche Aktivität hindeutet. Der japanische Leitindex Nikkei 225 endete um 0,09 Prozent tiefer bei 38.596,47 Punkten.

Auch die chinesischen Märkte verzeichneten einen Rückgang. Der CSI 300, welcher die 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen abbildet, verlor 0,19 Prozent und schloss bei 3.496,75 Punkten. Deutlicher ging es in der Sonderverwaltungszone Hongkong abwärts. Hier fiel der Hang-Seng-Index um 1,43 Prozent auf 18.074,02 Punkte.

Südkorea erlebte ebenfalls eine Abschwächung an den Börsen. Trotz des anhaltenden Status als Schwellenland gemäß MSCI-Kategorisierung, scheitert das Land weiterhin in seinem Bestreben, in die Gruppe der Industrieländerindexe aufzusteigen. Ein bestehendes Leerverkaufsverbot erschwert diesen Schritt zusätzlich. Positiver sah es in Australien aus. Der Leitindex S&P/ASX 200 konnte um 0,34 Prozent zulegen und schloss bei 7.796,00 Punkten.