Die bedeutendsten Aktienmärkte Europas haben am Donnerstag ihre jüngsten Verluste weiter ausgebaut. Besonders spürbar geriet die Börse in Paris unter Druck. Experten von Index-Radar prognostizieren eine anhaltend geringe Marktliquidität in Europa bis zum Wochenende, begleitet von steigender Nervosität.
Ausschlaggebend für die derzeitige Zurückhaltung sind die bevorstehenden US-Inflationszahlen, die am Freitag veröffentlicht werden, sowie die erste Runde der französischen Parlamentswahlen am Sonntag. Diese Faktoren führen zu einem vorsichtigen Verhalten der Marktteilnehmer.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verzeichnete einen Rückgang von 0,27 Prozent und schloss bei 4902,60 Punkten. Der französische Cac 40 verzeichnete einen noch stärkeren Rückgang von 1,03 Prozent und endete bei 7530,72 Punkten. Auch der britische FTSE 100 konnte sich dem Abwärtstrend nicht entziehen und schloss mit einem Minus von 0,55 Prozent bei 8179,68 Zählern.