23. August, 2026

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Euro fällt unter 1,09 US-Dollar - Arbeitsmarktdaten aus den USA bereiten Sorgen

Euro fällt unter 1,09 US-Dollar - Arbeitsmarktdaten aus den USA bereiten Sorgen

Der Euro hat am Donnerstag einen Rückschlag hinnehmen müssen und ist unter die Marke von 1,09 US-Dollar gefallen. Am späten Nachmittag musste man für die Gemeinschaftswährung 1,0860 Dollar bezahlen, was etwa einem halben Cent weniger als dem Tageshoch entspricht. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0875 Dollar fest. Für einen Dollar musste man somit 0,9195 Euro zahlen. Am Vormittag war der Handel weitestgehend impulslos verlaufen, doch am Nachmittag kamen Bewegungen auf. Auslöser waren Konjunkturdaten aus den USA, insbesondere neue Arbeitsmarktzahlen. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren erheblich gesunken und liegen nun nahe an ihrem Rekordtief. Dies zeigt, dass sich der amerikanische Arbeitsmarkt in einer stabilen Verfassung befindet. Für die US-Zentralbank Fed bedeuten diese Daten vor allem Inflationssorgen. Ein starker Arbeitsmarkt spricht nämlich für steigende Löhne, was wiederum die Inflation weiter anheizen kann. Aufgrund der rückläufigen Inflation wird in diesem Jahr mit Zinssenkungen seitens der Fed gerechnet. Eine robuste Konjunktur könnte jedoch dazu führen, dass die US-Währungshüter länger an ihrer straffen Geldpolitik festhalten. Dies stärkt wiederum den Dollar und belastet andere Währungen wie den Euro. Die EZB legte die Referenzkurse für einen Euro zu anderen wichtigen Währungen wie folgt fest: 0,85773 britische Pfund, 160,89 japanische Yen und 0,9432 Schweizer Franken. An den Märkten wurde eine Feinunze Gold am Nachmittag in London für 2014 Dollar gehandelt, was einem Anstieg von acht Dollar im Vergleich zum Vortag entspricht.