Am Dienstagmorgen konnte der Euro im frühen Handel einen kleinen Aufschwung verzeichnen und sich von seinen Verlusten am Vortag etwas erholen. Gegenüber dem US-Dollar kostete die Gemeinschaftswährung 1,0840 Dollar und damit etwas mehr als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag noch etwas höher auf 1,0868 Dollar festgesetzt.
Im Laufe des Tages dürften die Anleger vor allem auf wichtige Unternehmensumfragen achten. S&P Global veröffentlicht seine Stimmungsumfrage unter Dienstleistern in der Eurozone, während das ISM-Institut sein Pendant für die dortige Branche in den USA bekannt gibt. Des Weiteren werden Preisdaten von der Unternehmensebene im Euroraum erwartet. Produktionsdaten aus der Industrie stehen zudem in Frankreich und Spanien auf dem Programm.
Insgesamt bleibt die Stimmung auf dem Markt jedoch unsicher, da Anleger weiterhin auf Hinweise bezüglich der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheit warten. Die Folgen der weltweiten Lockdown-Maßnahmen auf die Wirtschaft sind nach wie vor nicht abschließend absehbar und sorgen für eine gewisse Vorsicht unter Investoren.