22. August, 2026

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EU-Pläne für Strafzölle auf chinesische E-Autos sorgen für Unruhe in der Automobilbranche

EU-Pläne für Strafzölle auf chinesische E-Autos sorgen für Unruhe in der Automobilbranche

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat deutliche Kritik an den Plänen der EU-Kommission geübt, künftig hohe Strafzölle auf Elektroautos aus China zu verhängen. Hildegard Müller, die Präsidentin des VDA, argumentiert, dass solche Abgaben die globale Zusammenarbeit behinderten und das Risiko von internationalen Handelskonflikten erhöhen. Laut Müller sind Ausgleichszölle für importierte Elektro-Pkw aus China nicht geeignet, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Automobilindustrie zu stärken. Diese Einschätzung teilt auch die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), die ebenfalls vor verstärkten Handelskonflikten warnt.Ob tatsächlich Strafzölle in Höhe von bis zu 38,1 Prozent erhoben werden, hängt davon ab, ob zwischen der EU und China eine einvernehmliche Lösung gefunden wird. Sollten die Zölle beschlossen werden, wären sie rückwirkend ab Anfang Juli zu entrichten. Die chinesische Regierung wird aufgefordert, ihre Gesprächsbereitschaft zu signalisieren. Laut Müller liegt es auch an China, mit konstruktiven Vorschlägen auf Europa zuzugehen und wettbewerbsverzerrendes Verhalten zu beenden, um eine Eskalation der Handelskonflikte zu vermeiden. Müller betonte zudem, dass China auch für die Bewältigung der Klimakrise eine wichtige Rolle spielt.