25. Februar, 2024

Politik

Eskalation im Nahen Osten: Intensive Gefechte und zivile Opfer im Gazastreifen

Eskalation im Nahen Osten: Intensive Gefechte und zivile Opfer im Gazastreifen

Inmitten anhaltender Feindseligkeiten setzt Israel seine militärischen Operationen im südlichen Gazastreifen fort, begleitet von einer Welle ziviler Verluste und einer tiefgreifenden Destabilisierung der Lebensbedingungen. Laut dem UN-Nothilfebüro (OCHA) erlebt die Region, insbesondere rund um die Stadt Chan Junis, ein intensives Bombardement aus der Luft und von See, was zu weiteren Todesopfern unter der Zivilbevölkerung, Vertreibungen und der Zerstörung grundlegender Infrastrukturen führt.

Die israelische Armee berichtete von entscheidenden Schlägen gegen bewaffnete Gruppierungen, die sie als Terrorzellen bezeichnet. Einer ihrer Kommuniqués bezog sich auf erfolgreiche Militäraktionen der Fallschirmjäger in Chan Junis, wo angeblich Dutzende Kämpfer neutralisiert wurden. In einem separaten Zwischenfall im westlichen Teil der Stadt kam es zu einem Feuergefecht, bei dem neben anderen Kämpfern auch drei mit Panzerabwehrraketen bewaffnete Männer getötet wurden. Derweil bestätigte der bewaffnete Arm der Hamas, die Kassam-Brigaden, einen Zusammenstoß mit israelischen Streitkräften in derselben Region.

Diese neueste Welle der Gewalt ist eine direkte Antwort auf ein massives Blutvergießen, das als das schwerste Massaker in Israels Historie beschrieben wird. Verübt von Kämpfern der Hamas und weiteren extremistischen palästinensischen Organisationen, forderte der Angriff vom 7. Oktober auf israelischer Seite über 1.200 Menschenleben. Die Reaktion Israels darauf zeigte sich in großangelegten Luftangriffen und einer Bodenoffensive im Gazastreifen.

Offiziellen Angaben zufolge ist die zivile Tragödie im Gazastreifen erschütternd: Mindestens 27.585 Todesfälle werden von der dortigen, von der Hamas geführten Gesundheitsbehörde vermeldet. Die UN geht davon aus, dass etwa drei Viertel der rund 2,2 Millionen Bewohner des Küstenstreifens im Verlauf des Krieges gezwungen wurden, ihre Heimatorte zu verlassen.