23. August, 2026

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Dax strauchelt nach enttäuschender Prognose von Intel

Dax strauchelt nach enttäuschender Prognose von Intel

Der Deutsche Aktienindex (Dax) hat es am Freitag nicht leicht, sein Rekordhoch zu erreichen. Eine enttäuschende Prognose des US-Chipkonzerns Intel trübt die Stimmung und sorgt für Gegenwind im Technologiesektor. Damit wird der positive Schwung, den dieser Sektor noch Mitte der Woche verliehen hatte, vor dem Wochenende gedämpft. Zwei Stunden vor dem Xetra-Start taxierte der Broker IG den Dax daher um 0,27 Prozent schwächer auf 16.861 Punkte.

Experten sind skeptisch und fragen sich, ob der derzeitige Optimismus an der Wall Street nicht übertrieben ist. Thomas Altmann, Portfolio-Manager beim Vermögensverwalter QC Partners, äußerte Bedenken, dass sich die Euphorie an der New Yorker Börse abschwächen könnte. In diesem Fall wäre der Sprung über die 17.000-Punkte-Marke für den Dax äußerst schwierig.

Am Vortag hatte der Dax nach der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) Verluste verzeichnet, diese jedoch aufgeholt und leicht im Plus geschlossen. Offensichtlich haben Anleger aus den Aussagen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde Hinweise auf möglicherweise schnellere Zinssenkungen in diesem Jahr herausgehört, abhängig von den Wirtschaftsdaten. Derzeit liegt der Dax im Wochenvergleich mehr als zwei Prozent im Plus.