21. Juni, 2024

Politik

Cyberattacke legt Behördenwebseiten in Mecklenburg-Vorpommern lahm

Cyberattacke legt Behördenwebseiten in Mecklenburg-Vorpommern lahm

In Mecklenburg-Vorpommern stehen Behörden und die Sicherheitskräfte erneut im Fokus von Cyberkriminellen. Wie die Landesregierung in Schwerin bekannt gab, sind seit dem Morgen mehrere offizielle Internetpräsenzen, darunter die der Landesregierung selbst, der Landespolizei sowie des Verfassungsschutzes, nur noch eingeschränkt nutzbar. Die Angriffe legen die Annahme nahe, dass es sich um eine koordinierte Aktion handelt, welche die Serverstruktur der öffentlichen Einrichtungen durch übermäßige Anfragen gezielt belasten soll.

Christian Pegel, Landesminister für Digitalisierung, zog Parallelen zu früheren Ereignissen im letzten Jahr, als ähnliche DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) die digitalen Dienste der öffentlichen Hand seiner Zuständigkeit nachhaltig beeinträchtigten. Die Methodik dieser Angriffe scheint ein gezieltes Muster aufzuweisen, das die kritische Infrastruktur ins Visier nimmt. Laut Pegel haben erste Untersuchungen bereits ergeben, dass auch in diesem Fall die massiven Anfragen an die Server dem bekannten Modus Operandi der DDoS-Attacken entsprechen. Inzwischen arbeiten IT-Spezialisten an einer Lösung, um die Dienste wieder vollständig zugänglich zu machen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber solchen Attacken zu erhöhen.

Es bleibt zu hoffen, dass die betroffenen Webseiten schnellst möglich wieder störungsfrei zur Verfügung stehen und geeignete Sicherheitsmaßnahmen eine Wiederholung verhindern.