05. Juli, 2026

Technologie

CrowdStrike reduziert Jahresprognose nach Windows-Ausfall: Konkurrenten profitieren

CrowdStrike reduziert Jahresprognose nach Windows-Ausfall: Konkurrenten profitieren

Die jüngste Anpassung der Jahresumsatzprognose von CrowdStrike signalisiert eine Abschwächung der Nachfrage nach den Cybersicherheitsprodukten des Unternehmens. Dies steht in direktem Zusammenhang mit dem weltweiten Windows-Ausfall im letzten Monat, der durch ein fehlerhaftes Update von CrowdStrike verursacht wurde.

Der besagte Ausfall am 19. Juli führte zu erheblichen Störungen im Internet, ließ Tausende von Menschen an Flughäfen gestrandet zurück und verursachte Massenflugausfälle. Auch Rundfunkanstalten mussten aufgrund der Unterbrechungen vorübergehend den Sendebetrieb einstellen.

Die aktuellen Ergebnisse deuten darauf hin, dass Wettbewerber wie SentinelOne und Palo Alto Networks Marktanteile auf Kosten von CrowdStrike gewinnen konnten. Beide Unternehmen haben kürzlich ihre Jahresumsatzprognosen angehoben.

CrowdStrike revidierte seine Erwartungen für den Jahresumsatz auf eine Spanne zwischen 3,89 Milliarden und 3,90 Milliarden US-Dollar, verglichen mit der vorherigen Erwartung von 3,98 Milliarden bis 4,01 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 3,95 Milliarden US-Dollar gerechnet, basierend auf Daten von LSEG.

Das Unternehmen erwartet nun einen jährlichen bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 3,61 und 3,65 US-Dollar, was unter den früheren Schätzungen von 3,93 bis 4,03 US-Dollar liegt. Trotz dieser Anpassungen stieg der Aktienkurs des Unternehmens in einem schwankenden nachbörslichen Handel um mehr als 2 Prozent.