14. April, 2024

Politik

Britischer Premierminister drängt auf Aufklärung des tödlichen Angriffs im Gazastreifen

Britischer Premierminister drängt auf Aufklärung des tödlichen Angriffs im Gazastreifen

In einem ausdrucksstarken Appell forderte der britische Premierminister Rishi Sunak die israelische Regierung zur gründlichen Untersuchung des Angriffs auf, der zum Tod mehrerer Mitarbeiter einer humanitären Organisation im Gazastreifen führte. Sunak, der sich zu den tragischen Vorkommnissen äußerte, betonte im Gespräch mit einer bedeutenden britischen Zeitung, wie inakzeptabel die bestehenden Zustände seien und mahnte zu einer substanziellen Annäherung an Hilfsorganisationen, um eine Wiederholung derartiger Vorfälle in der Zukunft zu verhindern. Das beklemmende Ereignis, bei dem durch einen israelischen Luftschlag sieben Angehörige der Organisation World Central Kitchen ihr Leben verloren, darunter auch drei britische Staatsbürger, löste eine Welle der Bestürzung aus. Die israelische Botschafterin in Großbritannien, Tzipi Hotovely, nutzte die Online-Plattform X (vorher als Twitter bekannt), um ihr tiefes Beileid zu bekunden und sprach von einem bedauerlichen Fehltritt, der unter keinen Umständen hätte geschehen dürfen. In der Unterredung mit der Zeitung 'Sun' wurde Sunak mit der Frage konfrontiert, ob er die Einstellung von Waffenexporten nach Israel befürworten würde, sollten keine Hilfsgüter den Gazastreifen erreichen. Sunak verwies auf das streng kontrollierte Exportgenehmigungssystem seines Landes und betonte, die Verteidigungsberechtigung Israels fortwährend zu respektieren. Gleichwohl müssen sich alle Handlungen innerhalb des Rahmens des internationalen humanitären Rechts bewegen, was auch klar an den israelischen Premierminister Netanyahu kommuniziert worden sei.