14. Juli, 2024

Politik

Baerbocks Reise nach Israel und Palästina: Diplomatie im Zeichen der Eskalation

Baerbocks Reise nach Israel und Palästina: Diplomatie im Zeichen der Eskalation

Außenministerin Annalena Baerbock begab sich am Montag angesichts der wachsenden Spannungen zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz nach Tel Aviv. Auf der Herzlija-Sicherheitskonferenz des Instituts für Politik und Strategie sowie der Reichman-Universität möchte die Grünen-Politikerin am Abend eine Ansprache halten. Es ist Baerbocks achter Israel-Besuch seit dem Angriff der islamistischen Hamas auf das Land am 7. Oktober.

Im Vorfeld ihrer Reise nahm Baerbock an der regulären Sitzung des Außenrats der Europäischen Union in Luxemburg teil. Hauptthemen waren dort die gemeinsame Unterstützung der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg sowie die angespannten Verhältnisse im Nahen und Mittleren Osten.

Im Fokus der Gespräche der Außenministerin in Israel und den Palästinensischen Gebieten am Dienstag stehen laut Angaben einer Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin der Krieg im Gazastreifen und die katastrophale humanitäre Lage vor Ort. Auch die Suche nach einer Lösung hin zu einem Zweistaatenmodell soll wieder thematisiert werden.

Am Dienstag sind Treffen in Ramallah mit dem Ministerpräsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mohammed Mustafa, geplant, um über die Lage im Westjordanland und die Reformbemühungen der PA zu sprechen. In Jerusalem trifft Baerbock den israelischen Außenminister Israel Katz. Den Abschluss ihrer Reise bildet ein Gespräch am Dienstagabend in der libanesischen Hauptstadt Beirut mit Ministerpräsident Nadschib Mikati.