02. Mai, 2026

Märkte

Auf der Suche nach stabilen Erträgen: Drei Aktien im Fokus des Energiewandels

Auf der Suche nach stabilen Erträgen: Drei Aktien im Fokus des Energiewandels

Der weltweite Übergang von fossilen Brennstoffen zu saubereren Alternativen ist ein breites Thema im Energiesektor, das seit Jahren Aufmerksamkeit erregt. Trotz langsamer Fortschritte bietet diese Entwicklung spannende Anlagemöglichkeiten – insbesondere für passive Einkommensinvestoren, die auf dividendenstarke Aktien setzen.

Besonders interessant sind momentan die Aktien von Enbridge, TotalEnergies und Brookfield Renewable. Diese Unternehmen bieten attraktive Chancen für Anleger, die eine stabile Einkommensquelle im Energiesektor suchen, die auch in den kommenden Jahrzehnten Bestand haben könnte.

Enbridge generiert derzeit etwa 50 % seines EBITDA aus Öl-Pipelines und 25 % aus Erdgas-Pipelines. Dieser Mix hat sich durch die Übernahme von Erdgas-Versorgungsunternehmen geändert. Der Versorgungsbereich stieg von 12 % auf 22 % des EBITDA. Dabei bleibt ein geringer Anteil von 3 % aus erneuerbarer Energie konstant.

Enbridge strebt an, die Energie bereitzustellen, die die Welt benötigt, während sie sich verändert. Erdgas wirkt als Übergangsbrennstoff, aber das Unternehmen richtet seinen Blick auch auf erneuerbare Energien. In den kommenden Jahrzehnten wird ausreichend Zeit vermutet, um diese Geschäftsbereiche auszubauen. Enbridge verfügt über ein Kreditrating auf Investment-Grade-Niveau, erhöht seine Dividende seit 30 Jahren kontinuierlich und bietet aktuell eine Dividendenrendite von 6,4 %.

Im Gegensatz zu Enbridge, das im Midstream-Bereich tätig ist und stabile, gebührenbasierte Einnahmen generiert, bietet TotalEnergies mehr Einfluss auf die Rohstoffseiten des Energiesektors. Als eines der größten integrierten Energieunternehmen weltweit funktioniert TotalEnergies in einem breit gefächerten Bereich von der Öl- und Gasproduktion bis hin zu Chemie und Raffinerie. Die Varaibilität der Ölpreise wirkt sich jedoch nachteilig auf den Aktienkurs aus, was die Dividendenrendite zuletzt auf 5,9 % steigen ließ.