23. August, 2026

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AT&T gewinnt im vierten Quartal mehr Kunden und verzeichnet geringfügigen Gewinnrückgang

AT&T gewinnt im vierten Quartal mehr Kunden und verzeichnet geringfügigen Gewinnrückgang

Ein überraschendes Wachstum der Kundenzahlen im vierten Quartal konnte nicht verhindern, dass der US-Telekomkonzern AT&T einen leichten Gewinnrückgang verzeichnete. Wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab, warfen die Geschäfte im Tagesgeschäft weniger Gewinn ab als im Vorjahreszeitraum. Die Prognosen des Managements für das laufende Jahr fielen ebenfalls schwächer aus als von Analysten erwartet. Die Negativnachrichten spiegelten sich direkt an den Finanzmärkten wider, wo die AT&T-Aktie im vorbörslichen US-Handel rund vier Prozent an Wert verlor.

Trotzdem konnte AT&T bei den Verbrauchern punkten, insbesondere im Mobilfunkbereich. Im vierten Quartal stieg die Zahl der Mobilfunk-Vertragskunden um 526.000 und damit stärker als erwartet. Im Vorquartal hatte der Zuwachs bei 468.000 Kunden gelegen. Der schnelle Glasfaserdienst von AT&T gewann netto 273.000 neue Kunden hinzu. Dabei trugen das Weihnachtsgeschäft und Werbeaktionen für das iPhone von Apple maßgeblich zur Steigerung bei. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut zwei Prozent auf 32 Milliarden Dollar und übertraf somit die Erwartungen der Branchenexperten.

Trotzdem verzeichnete das Unternehmen einen unerwarteten Rückgang des bereinigten Gewinns je Aktie von 61 Cent im Vorjahr auf 54 Cent. Insgesamt erzielte AT&T einen Nettogewinn von 2,1 Milliarden Dollar. Im Vorjahr hatte der Konzern aufgrund von Abschreibungen auf sein Festnetzgeschäft und das kriselnde Mobilfunkgeschäft in Mexiko einen Verlust von mehr als 23,5 Milliarden Dollar verbucht.

Die AT&T-Spitze rechnet nun für das Gesamtjahr 2024 mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 2,15 und 2,25 Dollar. Analysten hatten höhere Erwartungen geäußert. Allerdings wurden beschleunigte Abschreibungen im Zusammenhang mit der Umstellung auf die neue Technologie Oran (Open Radio Access Network) berücksichtigt. Das Unternehmen hatte erst kürzlich den schwedischen Telekomausrüster Ericsson beauftragt, ein oran-basiertes Telekommunikationsnetz aufzubauen.