Die Handelsaktivitäten an den asiatischen Aktienmärkten begannen die Woche in ruhigem Fahrwasser. Inmitten von Börsenfeiertagen in China, Hongkong und Australien blieb die Marktteilnahme überschaubar. Dennoch setzte der japanische Leitindex Nikkei 225 ein positives Signal und schloss mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 39.038,16 Punkten.
Grund für den Aufschwung waren revidierte Konjunkturdaten aus Japan, die eine etwas weniger starke Schrumpfung der Wirtschaft im ersten Quartal zeigten, als zuvor angenommen. Diese dennoch schwache Konjunkturentwicklung wirft jedoch Fragen auf, wieviel Spielraum die japanische Notenbank bei ihrer Sitzung im weiteren Wochenverlauf für eine Straffung ihrer Geldpolitik hat.
Auch die US-Geldpolitik stand zum Wochenbeginn im Fokus der Anleger. Der starke Arbeitsmarktbericht der US-Regierung vom vergangenen Freitag hat die Erwartungen an eine baldige Zinssenkung der Federal Reserve deutlich gedämpft. Vor der mit Spannung erwarteten Fed-Sitzung am Mittwoch richten sich alle Augen auf die neuen US-Inflationszahlen, die maßgeblichen Einfluss auf die zukünftige Geldpolitik haben.