29. Februar, 2024

Grün

Zukunftstechnologie CCS: Wird die Klimarettung zur Routine?

Zukunftstechnologie CCS: Wird die Klimarettung zur Routine?

Die Klimaschutzlandschaft könnte in nicht allzu ferner Zukunft eine gewohnte Erweiterung erleben. Anknüpfend an die Entwicklung des Handels mit Verschmutzungsrechten, der vor zwei Jahrzehnten noch als innovativ galt und heute zur gängigen Praxis geworden ist, zeichnet sich ein ähnlicher Trend für CCS-Technologien ab. CCS, die Abkürzung für Carbon Capture and Storage, umschreibt Verfahren, mit denen Treibhausgase eingefangen und langfristig gespeichert werden. Derzeit mag der Einsatz von CCS noch als eine exotische Ferne erscheinen, aber die Zeichen stehen auf Wandel.

So ungewöhnlich diese Methoden heute auch wirken mögen, sie könnten bald ebenso alltäglich sein wie der heutige Emissionshandel. Experten sehen in der CCS-Technologie zwar keinen Allheilmittel gegen die globale Erwärmung, doch stellen sie für bestimmte, unvermeidliche Emissionen, insbesondere aus Industriebetrieben, eine unverzichtbare Maßnahme dar. Die EU-Klimapläne setzen verstärkt auf das Potenzial dieser Technologie, um den Herausforderungen des Klimawandels entgegenzutreten und ambitionierte Klimaziele zu erreichen.

Die Akzeptanz und Integration von CCS in die europäische Klimapolitik zeigen, dass der Mut zu innovativen Lösungen und die Bereitschaft, Neuland zu betreten, fundamentale Säulen im Kampf gegen die Klimakrise sind. Während die Technologie fortschreitet, wächst auch die Chance, dass CCS-Verfahren zu einem festen Bestandteil des industriellen Alltags avancieren und somit einen bedeutenden Beitrag zum Umweltschutz leisten.