25. Februar, 2024

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Wasserstoff-Zukunft: TransnetBW fordert mehr Klarheit und Tempo

Wasserstoff-Zukunft: TransnetBW fordert mehr Klarheit und Tempo

Der Ausbau wasserstofffähiger Gaskraftwerke in Deutschland schreitet voran, doch der Netzbetreiber TransnetBW zeigt sich nur bedingt zufrieden mit der von der Bundesregierung präsentierten Kraftwerksstrategie. Werner Götz, Chef des Stuttgarter Unternehmens, hat zwar das Fortschreiten der Pläne begrüßt, jedoch bedauert er, dass noch immer viele Fragen unbeantwortet bleiben. Vor allem die rasche Realisierung der vier geplanten Gaskraftwerke mit je 2,5 Gigawatt Leistung - vorzugsweise im energiehungrigen Süden des Landes - liegt ihm am Herzen.

Mit der Einigung auf eine Kraftwerksstrategie beabsichtigt die Bundesregierung die Sicherstellung einer kontinuierlichen Energieversorgung, auch in Zeiten, in denen erneuerbare Energiequellen wie Wind und Sonne nicht verfügbar sind. Mit der Perspektive, Vergütungszusagen auf Prognosen zum Einsatz der Anlagen zu stützen, will TransnetBW als Anreiz für den Neubau der Kraftwerke dienen.

Trotz des strategischen Fortschritts mahnt TransnetBW zu großer Eile und fordert mehr Details zu den Plänen. Die Energiewende und die Sicherung der Energieversorgung sind von nationaler Bedeutung und erfordern klare Konzepte sowie schnelle Umsetzung, um Deutschland auf dem Weg zur Klimaneutralität voranzubringen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.