Der britische Premierminister Keir Starmer hat sich in einer Telefonkonferenz mit anderen Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Sieben (G7) zur Lage in Syrien geäußert. Nach dem Ende von Baschar al-Assads Herrschaft betonte Starmer die Notwendigkeit einer gewissenhaften Herangehensweise an die Zukunft des Landes. Er forderte eine glaubwürdige, inklusive und nicht-sektiererische Regierung, die im Interesse aller Syrer agiert. In der Konferenz wurde das Ende des Assad-Regimes begrüßt. Gleichzeitig riet Premierminister Starmer aber zur Vorsicht hinsichtlich der bevorstehenden Veränderungen und Herausforderungen. Es sei von größter Bedeutung, Syriens territoriale Integrität, Unabhängigkeit und Souveränität während des Übergangs und in zukünftigen Zeiten zu wahren. Diese Ansichten spiegeln sich auch in einer Erklärung der G7 zum Thema Syrien wider, die bereits zuvor veröffentlicht wurde. Neben der Syrien-Thematik drängte Starmer die G7-Führer, die militärische Unterstützung für die Ukraine im andauernden Konflikt mit Russland zu verstärken. Er forderte auch eine Verschärfung der Sanktionen gegen Moskau, um den Druck auf Russland weiter zu erhöhen.
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Starmer mahnt zu Vorsicht in Syrien und fordert verstärkten Beistand für die Ukraine