22. April, 2024

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Schwungvolle Zukunft für Schleswig-Holstein: Northvolt-Batteriefabrik erhält Promi-Segen

Schwungvolle Zukunft für Schleswig-Holstein: Northvolt-Batteriefabrik erhält Promi-Segen

In Schleswig-Holstein geht eine neue Ära der Elektromobilität an den Start, denn mit einem feierlichen ersten Spatenstich beginnt die Errichtung einer hochmodernen Batteriefabrik des schwedischen Herstellers Northvolt. In der Gemeinde Heide wird damit ein zukunftsweisendes Projekt lanciert, dass sich durch die Anwesenheit von Bundeskanzler Olaf Scholz, dem Wirtschaftsminister Robert Habeck sowie dem Ministerpräsidenten Daniel Günther auszeichnet. Die Spitzen der Politik stehen geschlossen hinter diesem Vorhaben, beleuchtet durch das glanzvolle Zusammentreffen bei der Grundsteinlegung zusammen mit Northvolt-CEO Peter Carlsson.

Im Einklang mit den Ambitionen der Energiewende und dem fortwährenden Streben nach Nachhaltigkeit, hat sich Northvolt vorgenommen, ab dem Jahr 2029 die Mobilität mit bis zu einer Million Batteriezellen pro Jahr zu revolutionieren. Diese Zellen sollen vornehmlich in Elektroautos zum Einsatz kommen, was der industriegeprägten Region Schleswig-Holstein eine Schlüsselrolle in der europäischen Elektromobilitätslandschaft verleihen könnte.

Mit einer stolzen Investitionssumme von 4,5 Milliarden Euro und dem Versprechen von 3.000 direkten neuen Arbeitsplätzen, sendet das Projekt ein starkes Signal aus. Auch der Startschuss für die Produktion, der für 2026 angesetzt ist, markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Industriegeschichte der Region. Der finanzielle Rückenwind für dieses ehrgeizige Unterfangen kommt dabei nicht nur aus der Privatwirtschaft, sondern auch von staatlicher Seite mit Subventionen in Höhe von rund 700 Millionen Euro sowie Optionen auf zusätzliche Garantien über 202 Millionen Euro.

Die Förderlandschaft teilt sich dabei auf den Bund mit Beiträgen von etwa 564 Millionen Euro und das Land Schleswig-Holstein mit bis zu 137 Millionen Euro auf. Angesichts dieser Dimensionen ist es kein Wunder, dass der Baustart der Northvolt-Fabrik mit solch hohen Erwartungen verbunden ist. Sowohl für die Wirtschaftsregion als auch für den ökologischen Fußabdruck Deutschlands könnte dies ein entscheidender Schritt nach vorne sein.