25. Februar, 2024

Pharma

Sartorius strebt nach finanzieller Flexibilisierung durch Aktienverkauf

Sartorius strebt nach finanzieller Flexibilisierung durch Aktienverkauf

In einer aktuellen Bekanntmachung gab der Pharma- und Labortechnikspezialist Sartorius den geplanten Verkauf von Vorzugsaktien bekannt, mit dem Ziel, die eigene Verschuldung zu reduzieren und die strategische Beweglichkeit des Unternehmens zu festigen. Das Volumen der Emission beläuft sich auf bis zu 200 Millionen Euro, wobei die Aktien einem ausgewählten Kreis professioneller Investoren im Rahmen eines sogenannten 'accelerated bookbuilding' angeboten werden. Dieses beschleunigte Platzierungsverfahren sieht vor, dass die bestehenden Aktionäre keine Bezugsrechte geltend machen können. Der Beginn des Handels dieser Papiere ist für den 7. Februar vorgesehen.

Parallel dazu plant der französische Tochterkonzern Sartorius Stedim Biotech (SSB) eine beträchtliche Kapitalerhöhung, die sich auf bis zu 1,2 Milliarden Euro summieren könnte. Sartorius selbst beabsichtigt, sich mit einem Investitionsvolumen von einem Drittel an dieser Maßnahme zu beteiligen, um so seine Beteiligung zu festigen.

Die Reaktion der Anleger auf diese Neuigkeiten fiel indes gemischt aus. So verzeichnete der Kurs der Sartorius-Vorzugsaktien auf Tradegate nach der Ankündigung einen Rückgang von etwa drei Prozent. Dies spiegelt die anfängliche Skepsis der Investoren wider, die das Unternehmen nun mit der Umsetzung seiner finanziellen Strategie zu überwinden sucht.