Neue Informationen zu Israels geplanten Militäroperationen sorgen für Turbulenzen an den internationalen Ölmärkten. Ein Bericht der "Washington Post" enthüllte, dass Israel bei seinem möglichen Angriff auf den Iran gezielte militärische Einrichtungen anvisieren wird. Auffällig dabei ist die Absicht, Atom- und Ölanlagen vorerst von den Angriffen auszunehmen. Diese Nachricht hatte spürbare Auswirkungen auf die Ölpreise: Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent, zur Lieferung im Dezember, erlebte einen markanten Preisrückgang um 2,34 Dollar und notierte bei 75,12 Dollar. Bereits tags zuvor war der Brent-Preis um etwa zwei Prozent gesunken. Erst in der Vorwoche hatte der Preis aufgrund von Unsicherheiten hinsichtlich möglicher Angriffe auf iranische Ölanlagen zeitweise über 80 Dollar gelegen. Auch der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte WTI zur Auslieferung im November gab deutlich nach. Diese Bewegungen an den Rohstoffmärkten verdeutlichen die Fragilität der Preisdynamik angesichts geopolitischer Spannungen.
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Ölmarkt unter Druck: Geplante Angriffspläne lassen Preise fallen