Der renommierte Finanzdienstleister Morgan Stanley hat sein Kursziel für die Nvidia-Aktie von 150 auf 160 US-Dollar angehoben. Der Grund für diese Anpassung liegt in Nvidias beachtlicher Performance sowie einer erwarteten Entspannung der Lieferkettenproblematik. Angeführt von Analyst Joseph Moore prognostiziert das Team von Morgan Stanley, dass die neue Blackwell-Produktlinie von Nvidia die Umsätze im Januarquartal erheblich ankurbeln wird. Geschätzte Einnahmen von 5 bis 6 Milliarden US-Dollar stehen im Raum. Doch könnten anhaltende Lieferengpässe den Umsatz des aktuellen Quartals beeinträchtigen.
Ein wesentlicher Teil des Wachstums wird auch auf die steigende Nachfrage nach dem H200-Modell zurückgeführt. Dies spiegelt sich in der Verkaufsstrategie von Nvidia wider, die das Umsatzguidance kürzlich um etwa 2 Milliarden US-Dollar erhöht hat. Branchenanalysten vermuten, dass die Umsatzprognose von Nvidia für das Januarquartal die allgemeine Erwartung von 36,5 Milliarden US-Dollar übertreffen könnte.
Zudem sieht Morgan Stanley positive Entwicklungen bei den Bruttomargen von Nvidia bis zum Geschäftsjahr 2026. Anfangs könnten die Margen des neuen Blackwell-Produkts jedoch niedriger ausfallen. Die vorherige Bruttomargenvorgabe wurde von 75,7 % im Juli auf 75,0 % im Oktober reduziert. Dies interpretiert Morgan Stanley als konservative Schätzung. Folglich wurden die Umsatz- und EPS-Erwartungen für das Jahr 2026 auf 176,78 Milliarden US-Dollar und 4,03 US-Dollar mit nicht-GAAP-konformen Bruttomargen von 73,8 % angehoben.
Trotz der Einschätzung dieser Gewinnperiode als Übergangsphase stuft Morgan Stanley Nvidia weiterhin als Kaufempfehlung mit einem Übergewicht-Rating ein. Der erwartete Einfluss der Blackwell-Produktlinie auf das Wachstum von Ende 2025 wird dabei als treibende Kraft wahrgenommen.