29. August, 2026

KI

Neuanfang in der KI-Welt: OpenAI-Mitgründer startet eigenes Unternehmen

Neuanfang in der KI-Welt: OpenAI-Mitgründer startet eigenes Unternehmen

Der renommierte Künstliche Intelligenz-Experte Ilya Sutskever, einer der Köpfe hinter der ChatGPT-Entwicklung bei OpenAI, macht sich mit einem eigenen KI-Start-up selbstständig. Unter dem Namen Safe Superintelligence plant das Unternehmen, eine hochentwickelte und sichere Künstliche Intelligenz zu entwickeln, die keinerlei Gefahren birgt.

„Das Besondere an Safe Superintelligence ist, dass das erste Produkt die sichere Superintelligenz sein wird – und es vorher nichts anderes auf dem Markt bringen wird“, erklärte Sutskever dem Finanzdienst Bloomberg. Mit diesem Fokus möchte er sich jeglichem kommerziellen Druck und dem Wettbewerb mit anderen KI-Laboren entziehen.

Sutskever, dessen Expertisenrolle in der KI-Branche unbestritten ist, hat sich mit zwei weiteren Mitgründern zusammengetan: Daniel Gross, ein ehemaliger KI-Entwickler bei Apple, und Daniel Levy, der ebenfalls bei OpenAI tätig war.

Die potenziellen Gefahren leistungsstarker und autonomer KI-Systeme beschäftigen die Industrie seit Jahren. Regelmäßig warnen Experten und versuchen Regierungen, durch strikte Vorschriften und Meldepflichten, die Risiken zu minimieren.

In seiner früheren Rolle als Forschungschef war Sutskever maßgeblich an dem überraschenden Rauswurf des damaligen OpenAI-CEOs Sam Altman beteiligt – ein Schritt, der nach großem Druck von Mitarbeitern und Microsoft, einem Großinvestor, bald rückgängig gemacht wurde. Nach diesem Vorfall zog sich Sutskever zunehmend ins Hintergrundgeschehen zurück, bevor er OpenAI schlussendlich im Mai verließ.

Die Vision von Safe Superintelligence erinnert an die Ursprünge von OpenAI, das zunächst als non-profit Forschungsinstitut gestartet war. Allerdings erkannte OpenAI nach einigen Jahren, dass ohne kommerzielle Produkte die wirtschaftliche Nachhaltigkeit nicht gewährleistet werden konnte. Dies führte zu einem milliardenschweren Deal mit Microsoft und der Einführung von ChatGPT. Wie genau Sutskevers neue Unternehmung finanziert wird, bleibt jedoch weiterhin unklar.