25. Juni, 2026

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Japan weitet Anti-Dumping-Maßnahmen gegen chinesischen Stahl erheblich aus

Japan weitet Anti-Dumping-Maßnahmen gegen chinesischen Stahl erheblich aus

Japans Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie plant, den Anwendungsbereich der Anti-Dumping-Zölle zu erweitern. Ziel ist es, chinesischen Stahl und andere Produkte, die über Drittstaaten eingeführt werden, zu erfassen. Diese Information stammt von einem offiziellen Ministeriumsvertreter.

Das Ministerium erwägt, noch vor Ende dieses Monats an das Finanzministerium heranzutreten. Dies erfolgt zu einer Zeit, in der alle Regierungsbehörden ihre Anträge auf Zollsatzänderungen für das kommende Haushaltsjahr einreichen. Wird der Vorschlag genehmigt, würde die Maßnahme alle Importwege betreffen und somit frühere Versuche, Stahl aus China über andere Länder einzuführen, unterbinden.

Der Vorstoß erfolgt angesichts eines starken Anstiegs der chinesischen Stahlexporte aufgrund einer rückläufigen inländischen Nachfrage. Viele Länder haben Handelsmaßnahmen gegen den weltweit größten Stahlproduzenten ergriffen, um potenzielles Dumping in der Krise zu verhindern. Japans größter Stahlhersteller, Nippon Steel, hat zusammen mit anderen örtlichen Unternehmen die Regierung gedrängt, Maßnahmen gegen chinesische Stahlimporte zu ergreifen.