14. April, 2024

Politik

Israelischer Luftschlag trifft Irans außenpolitische Ambitionen: Unmut im Inneren wächst

Israelischer Luftschlag trifft Irans außenpolitische Ambitionen: Unmut im Inneren wächst

In Anbetracht des Luftangriffs durch Israel erlebt die iranische Regierung eine Welle des Unmuts und der Kritik seitens der eigenen Bevölkerung. Die Frustration über die auswärtigen politischen Manöver des Landes macht sich immer stärker bemerkbar. Eine Mehrheit der iranischen Bürgerinnen und Bürger zeigt sich unzufrieden mit den hohen Ausgaben für die Unterstützung externer Gruppierungen wie der Hamas in Gaza oder der Huthis im Jemen. Im Iran, einem öl- und gasreichen Land, leben zwei Drittel der Menschen unterhalb der Armutsgrenze, was die Frage nach den Prioritäten in der Staatsausgaben noch drängender macht. Der jüngste israelische Angriff, diesmal auf Damaskus, hat dabei offenbart, dass trotz erheblicher Investitionen in ausländische Konflikte und Allianzen, die Sicherheit hochrangiger Generäle selbst in befreundeten Nationen wie Syrien nicht gewährleistet werden kann. Dies verstärkt den Druck auf die iranische Führung, die innenpolitischen Prioritäten neu zu überdenken.