29. Februar, 2024

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Island erneut von Vulkanausbruch betroffen: Notstandsstufe ausgerufen

Island erneut von Vulkanausbruch betroffen: Notstandsstufe ausgerufen

Nachdem ein Vulkan auf Island erneut mit heftigen Eruptionen für Aufsehen sorgt, befindet sich die Warmwasserversorgung in der betroffenen Gegend in einer prekären Lage. Isländische Offizielle haben in einer dringlichen Mitteilung angesichts der aktuellen Ereignisse auf der Reykjanes-Halbinsel südwestlich der Hauptstadt Reykjavik die Notstandsstufe verkündet. Grund für die Alarmierung ist die Beschädigung einer Warmwasserleitung, die durch den Ausbruch beeinträchtigt wurde, wodurch nunmehr in der Region Sudurnes ein akuter Engpass an heißem Wasser herrscht.

Der Zivilschutz erläuterte die Situation und forderte die Einwohner und ansässigen Betriebe auf, ihren Verbrauch von Strom und Wasser zu drosseln, um mit den momentan knappen Ressourcen auszukommen. Der nahe Reykjanes gelegene Flughafen Keflavík, eine zentrale Drehscheibe des internationalen Luftverkehrs Islands, muss ebenfalls ohne Warmwasserversorgung auskommen, was die Notwendigkeit einer sofortigen Reaktion verdeutlicht.

Die jüngsten vulkanischen Aktivitäten, die sich nördlich des Küstenstädtchens Grindavík bemerkbar machten, begannen am Donnerstagmorgen mit enormer Kraft und zogen eine erhebliche Aufmerksamkeit auf sich. Augenzeugen berichten von Lava, die über Straßen und Landschaft fließt, und schaffen damit ein dramatisches Bild der Naturgewalten. Zum jetzigen Zeitpunkt bleibt noch ungewiss, wie lange die vulkanischen Aktivitäten andauern werden.