Iran hat sich verpflichtet, uneingeschränkten Zugang für die Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zu gewähren. Dies verkündete der Vorsitzende der iranischen Atomenergieorganisation am Samstag. Diese Entscheidung kommt inmitten der wachsenden Besorgnis über die jüngsten Fortschritte Irans bei der Urananreicherung. Nach einem aktuellen Bericht der IAEA hat sich Iran bereit erklärt, verschärfte Überwachungsmaßnahmen der Agentur auf seinem Standort in Fordow zu akzeptieren. Dort hat das Land die Urananreicherung erheblich beschleunigt und die Reinheit auf fast waffenfähige 60% angehoben – ein klares Warnsignal. Der Chef der iranischen Atomenergieorganisation, Mohammad Eslami, betonte, dass Iran keinerlei Hindernisse für die Inspektionsarbeiten der Agentur schaffen werde. "Wir agieren im Einklang mit den geltenden Sicherheitsbestimmungen," sagte er gegenüber iranischen Medien. Die IAEA wiederum arbeitet strikt nach ihren Richtlinien – weder darüber hinaus noch darunter.
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Iran öffnet Türen für UN-Inspektoren: Neue Einblicke in umstrittene Nuklearprogramme