Großbritannien setzt seine Bemühungen fort, den Umgang mit illegalen Inhalten im Internet zu verschärfen und erweitert die bisherige Gesetzgebung um neue Regelungen für soziale Medien. Wie die britische Regulierungsbehörde Ofcom bekanntgab, sollen die Regeln künftig auch festlegen, wie soziale Medienunternehmen auf Krisen reagieren sollen, vergleichbar mit den jüngsten Unruhen im Land.
In einem kürzlich veröffentlichten Leitfaden zum Online Safety Act, einem Gesetz von 2023 zur Regulierung illegaler Inhalte auf Internetplattformen, erläuterte Ofcom die geplanten Maßnahmen. Diese umfassen auch Vorschläge für das Entfernen von Inhalten im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch von Kindern und Terrorismus. Zudem wird die Einführung von „Krisenantwortprotokollen für Notfälle“ angekündigt, die im kommenden Frühjahr erwartet werden.
Diese neuen Entwicklungen sollen nicht nur die Sicherheit im Netz erhöhen, sondern auch den Druck auf soziale Medienfirmen verstärken, sich ihrer Verantwortung in Zeiten von Krisen bewusst zu sein, um noch schneller und effektiver reagieren zu können.