Die CDU Nordrhein-Westfalen setzt im bevorstehenden Bundestagswahlkampf auf die bewährte Führung von Bundesparteichef Friedrich Merz. Bei einer Landesvertreterversammlung in Essen sicherte sich Merz einen starken Rückhalt: Die rund 240 Delegierten wählten ihn mit beeindruckenden 99,6 Prozent der Stimmen auf Platz eins der Landesliste – eine deutliche Bestätigung ohne Gegenkandidatur. Merz betonte in seiner Rede, dass es ihm nicht um persönliche Karriereaussichten im Alter gehe, sondern um die Verantwortung gegenüber künftigen Generationen. Er forderte eine Zukunft in Wohlstand, sozialer Gerechtigkeit sowie in Frieden und Freiheit für Kinder und Enkel. Der 69-jährige Jurist, der in Arnsberg lebt, konnte bereits Ende November als Direktkandidat für seinen Heimatwahlkreis Hochsauerland eine breite Zustimmung für sich verbuchen, ein Wahlkreis, den er schon 2021 direkt gewinnen konnte. Die Bundestagswahl ermöglicht den Wählerinnen und Wählern, sowohl ihre direkte Abgeordnetenpräferenz als auch die Parteiverteilung im Bundestag mitzubestimmen. Während die Erststimme den direkten Einzug eines Politikers in den Bundestag sichert, bestimmt die Zweitstimme maßgeblich die Verteilung der Sitze unter den Parteien. Bei der Wahl 2021 schaffte es die NRW-CDU-Liste bis Platz 22, wobei zehn der Mandate aus Direktwahlen resultierten.
Politik
Friedrich Merz führt NRW-CDU optimistisch in den Bundestagswahlkampf