17. Juli, 2024

Wirtschaft

Frankfurter Messegesellschaft kehrt in die Gewinnzone zurück und plant Rekordumsatz

Frankfurter Messegesellschaft kehrt in die Gewinnzone zurück und plant Rekordumsatz

Die Frankfurter Messegesellschaft hat im vergangenen Jahr wieder den Sprung in die Gewinnzone geschafft und peilt für das laufende Jahr einen Rekordumsatz an. Vorstandsvorsitzender Wolfgang Marzin prognostiziert eine Steigerung der Erlöse um 25 Prozent auf 770 Millionen Euro. Während der Corona-Krise musste der international ausgerichtete Messeveranstalter einen erheblichen Einbruch der Geschäfte verkraften. Der bisherige Umsatzrekord datiert aus dem Vor-Pandemie-Jahr 2019. Stadt Frankfurt und Land Hessen hatten das Unternehmen während dieser Zeit mit erheblichen finanziellen Mitteln unterstützt.

Laut den am Donnerstag bekanntgegebenen endgültigen Zahlen für 2023 verzeichnete das Unternehmen erstmals seit der Krise wieder einen Konzernüberschuss von 19 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2022 hatte die Messegesellschaft noch einen Verlust von 25,7 Millionen Euro hinnehmen müssen. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Jahr 2022 um ein Drittel auf insgesamt 609 Millionen Euro, von denen 45 Prozent außerhalb Deutschlands erwirtschaftet wurden.

Für das laufende Jahr setzt das Unternehmen auf profitables und beschleunigtes Wachstum. Dies soll durch intensivierte eigene Veranstaltungen und über 200 Gastveranstaltungen erreicht werden. Besonders besucherstark sind dabei die Buchmesse und die Fahrradmesse Eurobike. Dank der flexiblen Infrastruktur können auf dem Messegelände zunehmend auch mehrere Veranstaltungen parallel durchgeführt werden.