Digitalminister Volker Wissing hat sich dafür ausgesprochen, bei der Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Europäischen Union (EU) die nötige Zeit zu nehmen. Bei einem Treffen mit seinen EU-Amtskolleginnen und -kollegen betonte der FDP-Politiker, dass Präzision und internationale Abstimmung vor Geschwindigkeit gehen sollten. Die Einführung von KI werde große Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Volkswirtschaften haben.
Wissing warnt vor möglichen negativen Auswirkungen einer fehlerhaften Regulierung. Ein solcher Fehler könnte dazu führen, dass Technologieunternehmen Europa meiden und der Kontinent somit seine Attraktivität als innovationsfreundlicher Standort verliert. Zudem bestünde die Gefahr, dass Europa diese Schlüsseltechnologie nicht selbst beherrschen und stattdessen importieren müsste.
Derzeit wird auf EU-Ebene an einer Regulierung für Künstliche Intelligenz gearbeitet. Unter KI versteht man in der Regel Anwendungen, die auf maschinellem Lernen basieren. Dabei durchforstet eine Software große Datenmengen, sucht nach Übereinstimmungen und zieht daraus Schlussfolgerungen.