19. April, 2024

Wirtschaft

Erholung am Arbeitsmarkt: Leichter Rückgang der Arbeitslosenzahlen im März

Erholung am Arbeitsmarkt: Leichter Rückgang der Arbeitslosenzahlen im März

Die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt zeigt ein leichtes Aufatmen: Im Monat März ist die Zahl der Arbeitslosen gegenüber Februar um 45.000 auf 2,769 Millionen Personen gesunken. Ein Jahr-zu-Jahr-Vergleich offenbart jedoch, dass die Arbeitslosigkeit mit 176.000 mehr Betroffenen immer noch höher liegt als vor einem Jahr. Trotz der konjunkturellen Dellen, die sich nach wie vor bemerkbar machen, verzeichnet die Bundesagentur für Arbeit einen Trend der Behauptung und relativen Stabilität des Arbeitsmarktes.

In Bezug auf die Arbeitslosenquote konnte eine Verbesserung verzeichnet werden: Die Quote sank von 6,1 Prozent im Februar auf nunmehr 6,0 Prozent. Die Zahlen, die die Agentur basierend auf den Daten zum Stand des 13. März veröffentlichte, deuten darauf hin, dass der Arbeitsmarkt noch Resilienz zeigt, auch wenn die dynamische Entwicklung der Vergangenheit vorerst gebremst scheint.

Andrea Nahles, Vorstandschefin der Bundesagentur, äußerte sich zu den aktuellen Entwicklungen und merkte an, dass die Abnahme von Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung im März geringer ausfiel, als für diesen Monat üblich. Sie führte dies auf die anhaltende konjunkturelle Schwäche zurück, betonte aber gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes.

Bezüglich der Verfügbarkeit von offenen Stellen registrierte die Bundesagentur einen Rückgang um 70.000 im Vergleich zum Vorjahr, mit nun 707.000 gemeldeten freien Stellen. Auch im Bereich der Kurzarbeit wurde ein Rückgang festgestellt. Hier meldeten die Betriebe für März 48.000 Personen an – 10.000 weniger als im Februar.

Die Bundesagentur gab ferner Einblick in die Dynamik des Ausbildungsmarktes. Im Zeitraum von Oktober bis März haben sich 317.000 Bewerberinnen und Bewerber bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern für Ausbildungsplätze gemeldet, von denen noch 190.000 im März keine Stelle oder Alternative gefunden hatten. Allerdings ist der Markt für Ausbildungsplätze weiterhin in Bewegung, was Hoffnung auf viele erfolgreiche Vermittlungen in der nahen Zukunft gibt.