Die Energiepreisbremsen laufen am Jahresende aus und hinterlassen viele Menschen mit geringem Einkommen in Sorge. Der Sozialverband VdK fordert daher, dass der Staat Härtefallfonds einrichtet, um Personen, die ihre Heizung nicht bezahlen können, zu unterstützen. Verbandspräsidentin Verena Bentele betont, dass der Staat arme Rentnerinnen und Rentner, Familien und Menschen mit sehr geringem Einkommen nicht in frostigen Wohnungen leben lassen darf. Diese Forderung kommt als Reaktion auf die Ankündigung von Finanzminister Christian Lindner (FDP), wonach die Preisbremsen für Strom und Gas bereits am 31. Dezember auslaufen werden - drei Monate früher als geplant.
FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai bekräftigt das vorzeitige Ende der Preisbremsen und ist davon überzeugt, dass es Anfang nächsten Jahres keine Notlage bei Strom und Gas geben wird. Der VdK ist jedoch besorgt, dass diese Entscheidung vor allem bedürftige Menschen hart treffen wird.
Um die Einnahmen zu erhöhen und bedürftige Menschen zu unterstützen, schlägt der Sozialverband vor, dass der Staat die hohen Gewinne von Energiekonzernen stärker besteuert. Dadurch könnten finanzielle Ressourcen geschaffen und der Härtefallfonds für Menschen, die ihre Heizung nicht bezahlen können, finanziert werden.
Die Sorge um bedürftige Menschen und ihre Heizkosten ist groß. Der Sozialverband VdK appelliert an den Staat, die Situation ernst zu nehmen und entsprechende Hilfsmaßnahmen zu ergreifen. Die Frage bleibt offen, wie die Politik auf diese Forderungen reagieren wird.