19. Mai, 2024

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Energie im Aufwind: SFC Energy verzeichnet steigende Nachfrage und robuste Zuwächse

Energie im Aufwind: SFC Energy verzeichnet steigende Nachfrage und robuste Zuwächse

SFC Energy, ein Vorreiter im Bereich der Brennstoffzellen-Technologien, hat das Jahr mit beachtlichen Erfolgen eingeläutet. Besonders profitabel zeigte sich das Unternehmen im Segment der sauberen Energie. Diese positive Entwicklung lässt die SDax-notierte Firma auf ein weiteres Rekordjahr hoffen, wie sie kürzlich in ihrer Geschäftserklärung verlauten ließ.

Die Aktien des Unternehmens verzeichneten nach Bekanntgabe der Quartalszahlen einen bemerkenswerten Anstieg um mehr als 10 Prozent und erreichten somit den höchsten Stand seit September des Vorjahres. Warburg-Analyst Malte Schaumann zeigte sich von den ersten Quartalsergebnissen begeistert, da sie die Erwartungen weit übertroffen hätten und die ausgezeichnete Profitabilität nun Raum für ambitioniertere Jahresziele schaffe.

Peter Podesser, der CEO von SFC Energy, unterstrich die anhaltend positive Geschäftsperformance, welche kontinuierlich hohe Umsatz- und Profitabilitätszahlen aufzeige. Im Detail konnte das erste Quartal einen Umsatzanstieg um annähernd 46 Prozent auf etwa 40,1 Millionen Euro verzeichnen. Insbesondere der asiatische Markt trug zum höchsten Wachstum bei. Auch das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) konnte auf bemerkenswerte 7,55 Millionen Euro ansteigen, was verglichen mit dem Vorjahr einer Verdreifachung gleichkommt. Dies spiegelte sich in einer Ebit-Marge von 18,8 Prozent wider, dem Doppelten des Wertes aus dem Vorjahr. Der Nettogewinn belief sich auf 5,25 Millionen Euro, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2 Millionen im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Für das Jahr 2024 hält SFC an seinen bisherigen Prognosen fest: Ein Umsatzwachstum von 20 bis 30 Prozent wird angestrebt, das sind etwa 141,7 bis 153,5 Millionen Euro. Das bereinigte Ebit soll sich zwischen 9,8 und 14,7 Millionen Euro bewegen, selbst im schlechtesten Fall würde dies einen leichten Anstieg bedeuten. In dieser Planung finden sich auch die angesetzten Investitionen für die regionale Expansion und den Ausbau der Produktionskapazitäten wieder.

Das solide Fundament für die Zukunft wird durch einen umfangreichen Auftragsbestand mit einem Volumen von rund 92,85 Millionen Euro gelegt. Der Auftragseingang konnte im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr von 34,8 Millionen auf 51,6 Millionen Euro deutlich erhöht werden.