11. Januar, 2026

Startups & VC

Die brutale Wahrheit: Dieses stille Start-up demütigt gerade die gesamte Fintech-Szene

Während andere Einhörner sterben, legt Finanzguru schockierend gute Zahlen vor. Die Maschmeyer-Schützlinge brechen ihr Schweigen.

Die brutale Wahrheit: Dieses stille Start-up demütigt gerade die gesamte Fintech-Szene
Keine Show, nur Zahlen: Die Michel-Zwillinge machen Finanzguru zum Hidden Champion. Jetzt steigen sie in die Altersvorsorge ein.

Alexander und Benjamin Michel schweigen lieber, als dass sie reden. Während in Berlin und München Start-up-Gründer oft mehr Lärm als Umsatz produzieren, wählen die Finanzguru-Macher eine radikal andere Strategie.

Sie liefern ab. Die Zahlen, die nun offenbart wurden, beweisen eine beeindruckende Diskrepanz zwischen öffentlicher Wahrnehmung und wirtschaftlicher Realität. Das Schweigen war kein Zeichen von Schwäche, sondern von Fokus.

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Die extreme Zurückhaltung der Gründer ist ihre größte strategische Waffe

In der deutschen Fintech-Szene gilt Lautstärke oft als Ersatzwährung für Profitabilität. Wer am lautesten trommelt, bekommt die Aufmerksamkeit der VCs. Die Michel-Zwillinge brechen bewusst mit diesem ungeschriebenen Gesetz.

Seit ihrem Rekord-Deal mit Carsten Maschmeyer in der „Höhle der Löwen“ 2018 sind sie fast unsichtbar geworden. Es gibt keine großspurigen Auftritte auf Tech-Konferenzen, keine dick aufgetragenen Botschaften auf LinkedIn.

Weggefährten beschreiben die 36-Jährigen als das exakte Gegenteil von Showmännern. Diese Nüchternheit ist in einem Markt voller Blender kein Defizit, sondern das Fundament ihres beständigen Erfolgs.

Das Geschäftsmodell funktioniert während die Konkurrenz reihenweise scheitert

Der Markt bereinigt sich aktuell gnadenlos. Viele Apps mit einem ähnlichen Geschäftsmodell wie Finanzguru haben inzwischen aufgegeben oder treten bestenfalls auf der Stelle. Der Hype um Personal Finance Management ist abgekühlt.

Finanzguru hingegen wächst massiv gegen den Trend. Drei Millionen Nutzer verzeichnet die App inzwischen. Das ist eine veritable Machtdemonstration in einem gesättigten Markt.

Das Start-up hat den Sprung vom simplen digitalen Haushaltsbuch zum ernstzunehmenden Finanzakteur geschafft. Die Umsätze wachsen ordentlich mit, was den Investoren wie Maschmeyer recht geben dürfte.

Mit Toni Kroos wird nun aggressiv der Markt für Altersvorsorge angegriffen

Stillstand ist trotz der soliden Nutzerbasis keine Option. Die Gründer haben den nächsten großen Hebel für die Monetarisierung identifiziert: die private Altersvorsorge.

Um dieses notorisch trockene und komplexe Thema an die breite Masse zu bringen, setzen die Frankfurter auf prominente Unterstützung außerhalb der Finanzblase.

Ex-Nationalspieler Toni Kroos soll als Zugpferd dienen. Es ist die typische Finanzguru-Methode: Ein massiver strategischer Schritt, vorgetragen ohne hysterisches Gebrüll, aber mit präziser Ausführung.

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