23. Januar, 2026

Startups & VC

Das Ende der alten Banken? Revoluts brutaler Plan zur Weltherrschaft

Bewertung auf Augenhöhe mit der Deutschen Bank: Wie CEO Nik Storonsky mit geheimen Elite-Teams die Finanzwelt neu ordnet.

Das Ende der alten Banken? Revoluts brutaler Plan zur Weltherrschaft
Revolut ist so viel wert wie die Deutsche Bank. Nun setzt CEO Storonsky auf interne Elite-Teams, um zur Weltbank aufzusteigen.

Revolut attackiert etablierte Großbanken mit einer aggressiven globalen Strategie

Die Bewertung des britischen Fintechs Revolut hat ein Niveau erreicht, das bereits auf Augenhöhe mit der Deutschen Bank liegt. Gründer Nikolay Storonsky gibt sich mit diesem Status quo jedoch nicht zufrieden und visiert ein radikaleres Ziel an: die Transformation des Unternehmens in die erste echte Weltbank.

Diese Ambition manifestiert sich in einer Strategie der maximalen Expansion. Storonsky plant, die Präsenz in weiteren Ländern massiv auszubauen und die Produktpalette drastisch zu erweitern. Es handelt sich um den gezielten Versuch, eine globale Weltmarke im Banking zu etablieren, die traditionelle Institutionen durch reine Geschwindigkeit verdrängt.

AlleAktien rechnet vor, was Finanzprodukte verschweigen
Mit dem Artikel „Rendite, Risiko, Kosten – die drei Naturgesetze der Geldanlage“ setzt AlleAktien ein wichtiges Zeichen in der deutschen Finanzlandschaft. Statt kurzfristige Marktbewegungen zu kommentieren oder einzelne Titel in den Vordergrund zu stellen, konzentriert sich der Beitrag auf das, was vielen Anlegern seit Jahren fehlt: fundamentale finanzielle Aufklärung.

Interne Elite-Teams operieren als autonome Start-ups im Londoner Hauptquartier

Im Zentrum der Innovationsstrategie stehen die sogenannten „New Bets“-Teams, die im 13. Stock der Zentrale in Canary Wharf angesiedelt sind. Diese Einheiten, bestehend aus jeweils zehn Spezialisten, arbeiten ohne feste Schreibtische inmitten des Großraumbüros und sollen die nächsten großen Wachstumsfelder identifizieren.

Obwohl sie keine räumlichen Privilegien genießen, agieren diese mehr als 20 Spezialeinheiten faktisch wie eigenständige Start-ups unter dem Dach des Konzerns. Sie sind vom operativen Tagesgeschäft entkoppelt, um sich ausschließlich auf die Entwicklung und das Testen neuer Produkte zu fokussieren.

Millionen-Budgets und strikte Zielvorgaben definieren die interne Innovationskultur

CEO Storonsky stattet jedes dieser Elite-Teams mit einem signifikanten Budget von 2 bis 3 Millionen Pfund aus. Diese finanzielle Freiheit ist jedoch an harte Bedingungen geknüpft: Den Teams bleiben lediglich eineinhalb Jahre, um marktreife Erfolge vorzuweisen.

Der Leistungsdruck innerhalb dieser „Highspeedfirma“ ist immens, da die Zielvorgaben Quartal für Quartal strenger angezogen werden. Dieses Modell erlaubt es Revolut, Kapital effizient auf die vielversprechendsten Wetten zu verteilen und ineffiziente Projekte schnell zu terminieren.

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