27. Mai, 2024

Pharma

Compugroup auf Wachstumskurs trotz fehlender Einmaleffekte

Compugroup auf Wachstumskurs trotz fehlender Einmaleffekte

Die Compugroup, ein renommierter Softwarelieferant für das Gesundheitswesen, musste im ersten Quartal des Jahres einen marginalen Umsatzrückgang von zwei Prozent auf 284,6 Millionen Euro hinnehmen. Trotz des Rückgangs, der vornehmlich auf den Wegfall eines Sondererlöses aus dem Vorjahr zurückzuführen ist, blieb das Unternehmen auf Wachstumskurs. Im vorherigen Geschäftsjahr hatte Compugroup durch den Austausch von Hardwarekomponenten, sogenannten Konnektoren für die Telematikinfrastruktur, einen zusätzlichen Umsatz generiert, der im aktuellen Quartal nicht wiederholt werden konnte.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), welches um Sondereffekte bereinigt ist, verzeichnete indessen einen Anstieg um ein Prozent auf 60,7 Millionen Euro. Dies deutet darauf hin, dass das Koblenzer SDax-Unternehmen seine operative Effizienz verbessern konnte.

Die Kontinuität in der Unternehmensführung spiegelt sich auch in der Bestätigung der Jahresziele wider. Compugroup strebt ein bereinigtes Ebitda zwischen 270 und 310 Millionen Euro an, was eine Steigerung gegenüber den 265 Millionen Euro des Vorjahres bedeutet. Auch beim Erlös setzt das Unternehmen auf ein solides Wachstum von vier bis sechs Prozent aus eigener Kraft, unbeeinflusst von Wechselkurs- oder Portfolioeffekten.

Mit diesen soliden Fundamentaldaten beweist Compugroup einmal mehr seine Stabilität in einem sich wandelnden Markt und hält Kurs auf langfristigen Erfolg in einer Branche, die von digitaler Transformation geprägt ist.