03. Mai, 2026

Politik

Bashar al-Assad: Überraschendes Statement zum Abgang aus Syrien

Bashar al-Assad: Überraschendes Statement zum Abgang aus Syrien

Nach seinem Sturz durch eine Rebellion hat Syriens abgesetzter Präsident Bashar al-Assad klargestellt, dass sein Abgang aus dem Land nicht vorab vereinbart worden sei. Er erklärte, er habe sich in Damaskus aufgehalten, bis er von dem kompletten Rückzug seiner Truppen erfuhr.

Assad verlautbarte in seiner ersten Stellungnahme seit seiner Entmachtung, dass er bis zu den frühen Morgenstunden des vergangenen Sonntags in der Hauptstadt geblieben sei, bevor er sich zur russischen Basis Hmeimim an der Mittelmeerküste begab. Als Drohnenangriffe auf die Basis begonnen hätten und ein Verlassen derselben auf dem Landweg unmöglich geworden sei, habe Moskau die neue Führung um seine sofortige Evakuierung nach Russland gebeten.

"Mein Abgang war weder geplant noch ereignete er sich in den letzten Stunden der Schlacht", erläuterte Assad. "Zu keinem Zeitpunkt während dieser Ereignisse habe ich in Erwägung gezogen, zurückzutreten oder um Asyl zu bitten, noch wurde ein solcher Vorschlag von irgendeiner Person oder Partei unterbreitet."

Die Erklärung wurde über die offizielle Telegram- und Facebook-Seite der ehemaligen syrischen Präsidentschaft veröffentlicht. Man habe sich dazu entschlossen, da andere Publikationsversuche über arabische und internationale Medien gescheitert seien. Auch die russische Nachrichtenagentur Tass verbreitete die Nachricht.

Ein weiterer Punkt seiner Ausführungen war die Funkstille nach der Offensive, die er mit Sicherheitsmaßnahmen begründete.